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Folgeobjekt

Nach § 7 Satz 1 EigZulG kann der nicht ausgenutzte Förderzeitraum eines Erstobjekts auf ein Folgeobjekt übertragen werden. Voraussetzung ist, daß der Anspruchberechtigte die Wohnung nicht bis zum Ablauf des Förderzeitraums zu eigenen Wohnzwecken nutzt. Das ist der Fall

  • bei der Nutzungsänderung von der eigenen Wohnnutzung oder unentgeltlicher überlassung zur Vermietung,
  • bei der Nutzungsänderung von der eigenen Wohnnutzung oder unentgeltlichen überlassung zur betrieblichen Nutzung,
  • bei der Veräußerung oder unentgeltlichen übertragung des wirtschaftlichen Eigentums.

Die Nutzungsänderung von der Selbstnutzung zur unentgeltlichen überlassung beendet dagegen nicht die Anspruchsberechtigung für das Erstobjekt.

Beispiel
Sie sind verheiratet und haben eine Eigentumswohnung erworben. Bereits nach wenigen Monaten stellt sich Nachwuchs ein und die Eigentumswohnung ist zu klein geworden. Sie kaufen ein Haus. Es steht in Ihrem Ermessen, ob Sie nun das Haus als zweites Objekt oder als Folgeobjekt behandeln. In dem einen Fall (Zweitobjekt) wären Ihre Möglichkeiten für die Zukunft ausgeschöpft, im anderen Fall (Folgeobjekt) können Sie die Eigenheimzulage noch einmal nutzen.

Im Gegensatz zu der Folgeobjekt-Regelung der §§ 7b und 10e EStG enthält das EigZulG keine zeitliche Grenze, wann das Folgeobjekt angeschafft werden muß.

Achtung !
D.h., daß Sie auch für ein Folgeobjekt Eigenheimzulage erhalten können, wenn zwischen dem Wegfall der Voraussetzungen des § 7b bzw. § 10e EStG mehr als drei Jahre vergangen sind (§ 7 Satz 4 EigZulG).

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