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Bedeutung des Anspruchs auf Kinderfreibetrag / Kindergeld

Hat der Steuerpflichtige oder ein anderer für die unterhaltene Person Anspruch auf einen Kinderfreibetrag bzw. Kindergeld, so ist die Anwendung des § 33a Abs. 1 EStG auch dann ausgeschlossen, wenn sich der Kinderfreibetrag nicht auswirkt oder der Anspruch darauf nicht geltend gemacht wird.

Unterhaltsaufwendungen für ein Kind, das eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann, können auf Antrag der Eltern aus Billigkeitsgründen nach § 33a Abs. 1 EStG abgezogen werden.

Abziehbare Aufwendungen im Sinne dieses Vorschrift sind solche für den typischen Unterhalt, d.h. die üblichen für den laufenden Lebensunterhalt bestimmten Leistungen sowie Aufwendungen für eine Berufsausbildung. Dazu können auch gelegentliche oder einmalige Leistungen gehören. Diese dürfen aber regelmäßig nicht als Unterhaltsleistungen für Vormonate und auch nicht zur Deckung des Unterhaltsbedarfs für das Folgejahr berücksichtigt werden (BFH-Urteil vom 13.2.1987 - BStBl 1987, Teil II, Seite 341).

Sie sind doppelt außergewöhnlich belastet, wenn Ihnen außer den Aufwendungen für den Unterhalt oder die Ausbildung einer Person zusätzlich Aufwendungen für einen besonderen Unterhaltsbedarf dieser Person entstehen. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn der Unterstützte krank oder pflegebedürftig ist bzw. war.

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