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Anschaffungskosten des Grund und Bodens

Diese Regelung ist mittlerweile durch Zeitabauf überholt. Bitte schauen Sie im Bereich Eigenheimzulage.

Bei Ausbauten und Erweiterungen nach § 10e Abs. 2 EStG werden die Anschaffungskosten des Grund und Bodens nicht in die Bemessungsgrundlage einbezogen.

In dem Gebiet, in dem das Grundgesetz schon vor dem 3.10.1990 gegolten hat, sind Anschaffungskosten für den Grund und Boden auch dann zur Hälfte in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen, wenn der Grund und Boden vor dem 1.1.1987 angeschafft worden ist. Ist der Grund und Boden vor dem 21.6.1948 angeschafft worden, ist der am 21.6.1948 maßgebende Einheitswert des Grundstücks, soweit er auf den Grund und Boden entfällt, zuzüglich der nach dem 20.6.1948 für den Grund und Boden entstandenen nachträglichen Anschaffungskosten zur Hälfte anzusetzen. An die Stelle der vorgenannten Daten treten in dem Teil des Landes Berlin, in dem das Grundgesetz schon vor dem 3.10.1990 gegolten hat, der 1.4.1949 und der 31.3.1949. Im Saarland ist der letzte in Reichsmark festgelegte Einheitswert und der 19.11.1947 maßgebend; für Anschaffung nach dem 19.11.1947 und vor dem 6.7.1959 gelten die in Franken aufgewendeten Anschaffungskosten, umgerechnet mit dem für die D-Markeröffnungsbilanz amtlichen Umrechnungskurs (100 frs = 0,8507 DM).

Im Beitrittsgebiet sind Anschaffungskosten für den Grund und Boden auch dann zur Hälfte in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen, wenn der Grund und Boden vor dem 1.1.1991 angeschafft worden ist. Eine Begünstigung der Anschaffungskosten des nach dem 31.12.1990 erworbenen Grund und Bodens ist nicht möglich, wenn die Wohnung bereits vor dem 1.1.1991 angeschafft oder hergestellt worden ist. Ist der Grund und Boden im Beitrittsgebiet vor dem 23.6.1948 angeschafft worden, ist der zum 1.1.1935 festgestellte bzw. noch festzustellende Einheitswert des Grundstücks, soweit er auf den Grund und Boden entfällt, zuzüglich der Anschaffungskosten für den Grund und Boden, die nach dem 22.6.1948 entstanden sind, zur Hälfte in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen. Die nachträglichen Anschaffungskosten sind im Verhältnis zwei Mark der Währung der SBZ bzw. DDR gleich eine DM umzurechnen. Bei nach dem 22.6.1948 und vor dem 1.7.1990 angeschafften Grund und Boden gelten die in der Währung der SBZ bzw. DDR aufgewendeten Anschaffungskosten, umgerechnet im Verhältnis zwei zu eins. Vorauszahlungen auf Anschaffungskosten des nach dem 30.6.1990 angeschafften Grund und Bodens sind ebenfalls in diesem Verhältnis umzurechnen.

Bei unentgeltlichem Erwerb eines unbebauten Grundstücks sind die Anschaffungskosten des Grund und Bodens des Rechtsvorgängers nur in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen, wenn das Grundstück infolge Erbfalls erworben wird.

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