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Gemischte Nutzung einer Wohnung

Diese Regelung ist mittlerweile durch Zeitabauf überholt. Bitte schauen Sie im Bereich Eigenheimzulage.

Werden Teile der Wohnung nicht zu eigenen Wohnzwecken genutzt (z.B. Arbeitszimmer, andere gewerblich / beruflich genutzte oder vermietete Räume), ist die Bemessungsgrundlage - nicht aber der Höchstbetrag - um den auf den nicht zu eigenen Wohnzwecken entfallenden Teil zu kürzen. Aufwendungen, die ausschließlich auf einen Teil der Wohnung entfallen, sind nur diesem Teil zuzuordnen. Dient eine Garage der Unterbringung eines Personenkraftwagens, der sowohl gewerblich / beruflich als auch privat genutzt wird, ist aus Vereinfachungsgründen von einer Kürzung der Bemessungsgrundlage abzusehen. Die Bemessungsgrundlage ist grundsätzlich nach dem Verhältnis der Grundfläche der gewerblichen oder beruflichen Zwecken dienenden Räume zur gesamten Nutzfläche der Wohnung aufzuteilen. Der auf ein häusliches Arbeitszimmer entfallende Anteil der Bemessungsgrundlage bestimmt sich nach dem Verhältnis der nach den §§ 42 bis 44 der II. Berechnungsverordnung zu ermittelnden Wohnfläche der gesamten Wohnung einschließlich Arbeitszimmer zur Grundfläche des häuslichen Arbeitszimmers (BFH vom 18.10.1983 - BStBl 1984 II S. 112 und vom 10.4.1987 - BStBl II S. 500). Steht eine Wohnung im Miteigentum von Ehegatten, sind in den Fällen der Zusammenveranlagung nach § 26b EStG oder bis einschließlich Veranlagungszeitraum 1989 auch bei der getrennten Veranlagung nach § 26a EStG die Anschaffungs- und Herstellungskosten beider Ehegatten abzüglich der Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die auf das Arbeitszimmer entfallen, bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage zugrunde zu legen (vgl. BFH vom 12.2.1988 - BStBl II S. 764). Zur Ermittlung des Abzugsbetrags bei getrennter Veranlagung ab Veranlagungszeitraum 1990 vgl. H 174 a (Abzüge) EStH 1993.

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