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Wirtschaftlich mit einem § 10e-Objekt zusammenhängende Schuldzinsen

Nach § 10e Abs. 6a EStG können Schuldzinsen abgezogen werden, die mit einem Objekt im Sinne des § 10e Abs. 1 oder 2 EStG in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Schuldzinsen können auch dann abgezogen werden, wenn sie mit der Finanzierung eines vor dem 1.10.1991 angeschafften unbebauten Grundstücks zusammenhängen. Wird durch Baumaßnahmen an einem bereits bestehenden Gebäude oder Gebäudeteil eine Wohnung im Sinne des § 10e Abs. 1 EStG hergestellt, können Schuldzinsen auch abgezogen werden, soweit sie mit der zur Herstellung der Wohnung verwendeten Altbausubstanz wirtschaftlich zusammenhängen.

In den Fällen des § 10e Abs. 2 EStG sind allein die mit dem Ausbau oder der Erweiterung in wirtschaftlichem Zusammenhang stehenden Schuldzinsen nach § 10e Abs. 6a EStG begünstigt.

Zu den Schuldzinsen im Sinne des § 10e Abs. 6a EStG gehören neben den laufenden Schuldzinsen auch die Erbbauzinsen, das Damnum und die Geldbeschaffungskosten (z.B. Schätzungsgebühren, Gebühren für die Hypothekenvermittlung, Bürgschaftsgebühren, Bereitstellungszinsen für Bankkredite, Notariatsgebühren), soweit sie nicht bereits nach § 10e Abs. 6 EStG abgezogen werden können.

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