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Höhere Einnahmen als Freibetrag

übersteigen die Einnahmen die Aufwandsentschädigung von 1.848 EUR oder die nachgewiesenen höheren Aufwendungen, so unterliegen sie - falls sie nicht nach anderen Vorschriften steuerfrei sind - insoweit der Einkommensteuer bzw. dem normalen Lohnsteuerabzug.

Beispiel: übungsleiter, Nebeneinkünfte
Ein übungsleiter erhält von einem Sportverein im Jahr insgesamt 2.048 EUR für seine nebenberufliche übungsleiter-Tätigkeit als Aufwandsentschädigung. Der übungsleiter hat im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als übungsleiter im Jahr nachweisbare Kosten in Höhe von 1.000 EUR.
Was ist als steuerpflichtige Einnahme anzusetzen?
Die Einnahmen von 2.048 EUR sind um die 1.848 EUR zu kürzen, da die tatsächlichen Kosten unter 1.848 EUR liegen. Die verbleibenden 200 EUR stellen steuerpflichtige Einkünfte dar.

Beispiel: übungsleiter, Nebeneinkünfte
Wie Beispiel 32, jedoch betragen die nachweisbaren Kosten 1.948 EUR.
Was ist als steuerpflichtige Einnahme anzusetzen?
Die Einnahmen von 2.048 EUR sind um die 1.948 EUR Kosten zu kürzen, da die tatsächlichen Kosten über 1.848 EUR liegen. Die verbleibenden 100 EUR stellen steuerpflichtige Einkünfte dar. Die steuerfreie Aufwandsentschädigung von 1.848 EUR kommt in diesem Falle nicht zur Auswirkung.

Soweit eine Lohnsteuerkarte für die Nebentätigkeit vorliegt, ist die Eintragung der Einnahmen in der Anlage N in Zeile 2 nach Abzug von 1.848 EUR erforderlich.

Liegt keine Lohnsteuerkarte für die Nebentätigkeit vor, handelt es sich aber trotzdem um eine nichtselbständige Arbeit, erfolgt eine Eintragung nach Abzug von 1.848 EUR in Zeile 19 der Anlage N.

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