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Nebenberuflichkeit

Die Tätigkeit wird nebenberuflich ausgeübt, wenn sie nach der Verkehrsanschauung nicht als hauptberufliche Tätigkeit anzusehen ist. Dies beurteilt sich unter anderem nach dem Zeitaufwand, der Höhe der Vergütung und dem Umfang, in dem aus der Tätigkeit der Lebensunterhalt bestritten wird. In diesem Sinne können auch solche Personen nebenberuflich tätig sein, die im steuerrechtlichen Sinne keinen Hauptberuf ausüben, beispielsweise Hausfrauen, Vermieter, Studenten, Rentner oder Arbeitslose. Als üblicherweise in einem Hauptberuf ausgeübte Tätigkeit stellt sich beispielsweise die Tätigkeit einer Hausfrau als Lehrerin oder Kindergärtnerin mit halber Stundenzahl dar.

Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke
Die Begriffe der gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Zwecke sind in den §§ 52 bis 54 AO näher erläutert. Die wichtigsten - nicht alle - gemeinnützigen Zwecke neben den wissenschaftlichen, religiösen und staatspolitischen Zwecken sind darüber hinaus in der Anlage 7 zu den EStR zusammengestellt (siehe Ausführungen zum Thema "Spenden").

Weitere Ausführungen finden Sie z.B. in dem Heft "Vereine und Steuern", das Sie in allen Finanzämtern des Landes Nordrhein-Westfalen kostenlos erhalten können. Hier ist auf über 100 Seiten alles Wissenswerte unter anderem zum Thema Spenden, begünstigte Nebentätigkeiten, Steuervergünstigungen für Vereine, Gemeinnützigkeitsrecht, usw. zusammengestellt.

Eine Tätigkeit dient nicht der selbstlosen Förderung begünstigter Zwecke, wenn sie nicht der Allgemeinheit, sondern lediglich einem abgeschlossenen Personenkreis zugute kommt, wie beispielsweise die Ausbildung und Fortbildung innerhalb eines Unternehmens oder einer Dienststelle.

Wird die Tätigkeit im Rahmen der Erfüllung der Satzungszwecke einer juristischen Person ausgeübt, die wegen Verfolgung gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke steuerbegünstigt ist, so kann im allgemeinen davon ausgegangen werden, daß die Tätigkeit ebenfalls der Förderung dieser steuerbegünstigten Zwecke dient.

Der Förderung begünstigter Zwecke kann auch eine Tätigkeit für eine juristische Person des öffentlichen Rechts dienen (z.B. nebenberufliche Lehrtätigkeit an einer Universität, nebenberufliche Ausbildungstätigkeit bei der Feuerwehr, nebenberufliche Fortbildungstätigkeit für eine Anwalts- oder ärztekammer). Dem steht nicht entgegen, daß die Tätigkeit in den Hoheitsbereich der juristischen Person des öffentlichen Rechts fallen kann.

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