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Wer wird gefördert

Wer bei der Eigenvorsorge gefördert wird
Auch nichterwerbstätige Ehepartner werden gefördert. Ein Vorteil für Mütter!
Nicht gefördert werden:

Wer bei der Eigenvorsorge gefördert wird

Gefördert werden alle Personen, die Pflichtmitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung oder Empfänger von Besoldung oder Amtsbezügen sind, also:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  • Bezieherinnen und Bezieher von Lohnersatzleistungen einschließlich der Berechtigten zur Arbeitslosenhilfe, deren Leistung aufgrund der Anrechnung von Einkommen und Vermögen ruht
  • nichterwerbstätige Eltern in der Phase der Kindererziehung (sog. Kindererziehungszeiten)
  • geringfügig Beschäftigte, die auf die Sozialversicherungsfreiheit verzichtet haben
  • pflichtversicherte Selbstständige (z.B. Handwerker) in der gesetzlichen Rentenversicherung
  • Wehr- und Zivildienstleistende
  • Pflichtversicherte in der Altenversicherung der Landwirte sowie deren Ehegatten
sowie
  • Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten
  • Übrigens: Wenn nur ein Ehepartner zum förderfähigen Personenkreis gehört, kann auch der selbst nicht förderfähige Ehepartner die Zulagenförderung erhalten.

Auch nichterwerbstätige Ehepartner werden gefördert. Ein Vorteil für Mütter!

Ist eine Ehefrau (oder ein Ehemann) nicht erwerbstätig und nicht sozialversicherungspflichtig, kann sie trotzdem eigenständig für das Alter vorsorgen. Die Frau muss lediglich einen Vertrag zur Altersvorsorge auf ihren eigenen Namen abschließen. Zahlt ihr förderfähiger Ehepartner seine Eigenbeiträge, dann erhält auch sie die Zulage von 154 Euro jährlich.

Die Ausnahme: Hat die Frau Kinder unter drei Jahren, erwirbt sie in dieser Zeit automatisch eigene Rentenansprüche. Um die volle Förderung zu erhalten, muss sie dann einen kleinen Mindesteigenbeitrag leisten. Ist die gesetzliche dreijährige Kindererziehungszeit vorbei, muss sie keinen Beitrag mehr leisten. Wenn nicht anders vereinbart, fließt die Kinderzulage automatisch auf das Konto der Ehefrau.

Nicht gefördert werden:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Beamten-ähnlichen Gesamtversorgung
  • Selbstständige, die nicht rentenversicherungspflichtig sind
  • geringfügig Beschäftigte, die ihren Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung nicht aufstocken

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