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Gebäude und Gebäudeteile

Für den Begriff des Gebäudes sind die Abgrenzungsmerkmale des Bewertungsrechts maßgebend. Ein Gebäude ist danach ein Bauwerk auf eigenem oder fremdem Grund und Boden, das Menschen oder Sachen durch räumliche Umschließung Schutz gegen äußere Einflüsse gewährt, den Aufenthalt von Menschen gestattet, fest mit dem Grund und Boden verbunden, von einiger Beständigkeit und standfest ist (BFH-Urteil vom 18.6.1986 - BStBl 1986, Teil II, Seite 787, und BFH-Urteil vom 23.9.1988 - BStBl 1989, Teil II, Seite 113).

Wie ein Gebäude ist auch ein Nutzungsrecht zu behandeln, das durch Baumaßnahmen an einem Gebäude des Nutzungsberechtigten entstanden und wie ein materielles Wirtschaftsgut mit den Herstellungskosten zu aktivieren ist. Hierzu gehören auch Nutzungsrechte, die vom Miteigentümer mit Zustimmung der anderen Miteigentümer durch Errichtung eines Gebäudes im eigenen Namen und für eigene Rechnung geschaffen werden oder die durch Bauten auf fremdem Grund und Boden entstehen (vgl. BFH-Urteil vom 13.7.1977 - BStBl 1978, Teil II, Seite 6, BFH-Urteil vom 31.10.1978 - BStBl 1979, Teil II, Seite 399 und Seite 507, und BFH-Urteil vom 11.12.1987 - BStBl 1988, Teil II, Seite 493).

Gebäudeteile sind selbständige Wirtschaftsgüter und deshalb gesondert abzuschreiben, wenn sie mit dem Gebäude nicht in einem einheitlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang stehen (BFH-Beschluß vom 26.11.1973 - BStBl 1974, Teil II, Seite 132).

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