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Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung bei Gebäuden

Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung (AfaA) sind nach dem Wortlaut des Gesetzes nur bei Gebäuden zulässig, bei denen die AfA nach § 7 Abs. 4 EStG bemessen wird. AfaA werden jedoch regelmäßig auch bei Gebäuden nicht beanstandet, bei denen AfA nach § 7 Abs. 5 EStG vorgenommen wird.

AfaA können unter anderem in Betracht kommen, wenn bei einem Umbau bestimmte Teile eines Gebäudes entfernt werden (BFH-Urteil vom 1.2.1962 - BStBl 1962, Teil III, Seite 272) oder wenn ein Gebäude abgebrochen wird.

AfaA können jedoch nicht vorgenommen werden, wenn ein zum Privatvermögen gehörendes objektiv technisch oder wirtschaftlich noch nicht verbrauchtes Gebäude abgerissen wird, um ein unbebautes Grundstück veräußern zu können (BFH-Urteil vom 6.3.1979 - BStBl 1979, Teil II, Seite 551) oder wenn es in der Absicht eines grundlegenden Umbaus erworben wird (BFH-Urteil vom 4.12.1984 - BStBl 1985, Teil II, Seite 208).

Liegen die Voraussetzungen für eine AfaA vor, so muß diese vorgenommen werden, wenn ein Gebäude durch Abbruch, Brand oder ähnliches aus dem Betriebsvermögen ausgeschieden ist (vgl. BFH-Urteil vom 7.5.1969 - BStBl 1969, Teil II, Seite 464).

Absetzungen für außergewöhnliche wirtschaftliche Abnutzung setzen außergewöhnliche Umstände voraus, die im Jahr ihrer Geltendmachung die wirtschaftliche Nutzbarkeit eines Wirtschaftsguts haben sinken lassen (BFH-Urteil vom 8.7.1980 - BStBl 1980, Teil II, Seite 743).

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