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Unterlassene und überhöhte AfA

Ist AfA nach § 7 Abs. 1 oder 2 oder 4 Satz 2 EStG unterblieben, so kann sie in der Weise nachgeholt werden, daß die noch nicht abgesetzten Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Buchwert) entsprechend der bei dem Wirtschaftsgut angewandten Absetzungsmethode auf die noch verbleibende Restnutzungsdauer verteilt werden (vgl. BFH-Urteil vom 21.2.1967 - BStBl 1967, Teil III, Seite 386).

Ist AfA nach § 7 Abs. 4 Satz 1 EStG überhöht vorgenommen worden oder unterblieben und hat sich die tatsächliche Nutzungsdauer des Gebäudes nicht geändert, so sind weiterhin die gesetzlich vorgeschriebenen Vomhundertsätze anzusetzen, so daß sich ein anderer Abschreibungszeitraum als von 25, 40 oder 50 Jahren ergibt (BFH-Urteil vom 3.7.1984 - BStBl 1984, Teil II, Seite 709, BFH-Urteil vom 20.1.1987 - BStBl 1987, Teil II, Seite 491, und BFH-Urteil vom 11.12.1987 - BStBl 1988, Teil II, Seite 335). AfA, die unterblieben ist, um dadurch unberechtigte Steuervorteile zu erlangen, darf nicht nachgeholt werden (BFH-Urteil vom 3.7.1980 - BStBl 1981, Teil II, Seite 255, und BFH-Urteil vom 20.1.1987 - BStBl 1987, Teil II, Seite 491).

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