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Berufskleidung

Ausgaben für die Kleidung sind im allgemeinen Kosten für die Lebensführung, auch wenn der Arbeitnehmer wegen seines Berufes besondere Aufwendungen für die Kleidung macht (z.B. Krawattenzwang in Banken). Anders verhält es sich nur, wenn die Ausgaben ausschließlich beruflich bedingt sind.

Aufwendungen für typische Berufskleidung sind Werbungskosten, z.B. Uniform für Uniformträger, Amtstracht der Richter und Geistlichen, Arztmantel, Arbeitskleidung der Bergleute, Kellner, Monteure, Schutzkleidung, wie weiße oder farbige Arbeits- oder Bürokittel und -mäntel, graue Arbeitsmäntel der technischen Kaufleute, weiße Hemden mit losen Kragen, die Richter zu ihrer Robe tragen, Smoking bei Journalisten mit geringem Einkommen, schwarzer Anzug eines Leichenbestatters, der vom Arbeitgeber vorgeschriebene schwarze Anzug eines Kellners.

Nicht zur typischen Berufskleidung gehören z.B. Bürojacken, um die Kleidung zu schonen, weiße Hemden oder Blusen der Richter, schwarzer Anzug eines leitenden Angestellten zu Repräsentationszwecken, Trachtenanzug eines Geschäftsführers in einem Lokal nach alt-bayerischem Stil in Nürnberg.

Zu den Werbungskosten zählen nur dann auch die Nebenkosten, wie Reinigung, wenn auch die Kleidung zu den Arbeitsmitteln zählt.

Bei vielen Finanzämtern werden Pauschalen für Arbeitsmittel auch ohne Belege berücksichtigt. So wird als Arbeitskleidung oft ein Betrag zwischen 60 EUR und 120 EUR, je nach Beruf, anerkannt.

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