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Aufwendungen zum Erwerb des Führerscheins

Sie sind in der Regel Aufwendungen für die private Lebensführung, auch dann, wenn der Beruf die Benutzung eines Kfz erforderlich macht. Ausnahmsweise können Werbungskosten vorliegen, bei einem schwer Körperbehinderten, dann aber im Zusammenhang mit den abziehbaren tatsächlichen Kfz-Kosten. In engen Grenzen kann ein Abzug als Werbungskosten in Betracht kommen, wenn der Führerschein Voraussetzung für die Berufsausübung ist, z.B. für Lkw- und Taxifahrer. Es gibt aber auch Finanzgerichte, die einem Taxifahrer diese Kosten verwehrt haben. Ebenfalls nicht absetzbar, weder bei den Werbungskosten noch bei den Sonderausgaben, waren die Kosten bei einem Auslieferungsfahrer. Die Kosten eines Schülers (Ausbildungskosten) wurden ebenfalls nicht akzeptiert. Anders war das Ergebnis bei einem früheren Berufskraftfahrer mit seinen Kosten für den Omnibusführerschein.

Ersetzt der Arbeitgeber die Führerscheinkosten, dann sind sie nur dann kein steuerpflichtiger Arbeitslohn, wenn es sich um einen betrieblichen Wagen (z.B. Werkstattwagen) handelt. Für Privatfahrten muß dieses Fahrzeug ungeeignet sein.

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