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Einspruchsfrist

Die Einspruchsfrist beträgt einen Monat und beginnt mit der Bekanntgabe des Bescheides. Normalerweise werden die Steuerbescheide mit einfachem Brief (d.h. nicht per Einschreiben oder durch Postzustellungsurkunde) übersandt. Dann gilt der Steuerbescheid am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als zugestellt.

Diese Fiktion gilt nicht, wenn der Brief nicht zugestellt, oder später zugestellt wurde. Den Nachweis des Zugangs muß die Finanzbehörde führen. Deshalb sollten Sie nach dem Zugang des Grundsteuerbescheides auch nach dem Grundsteuermeßbescheid beim Finanzamt fragen, wenn Sie diesen noch nicht erhalten haben. Schließlich ist die Voraussetzung des Grundsteuerbescheides der erwähnte Grundlagenbescheid des Finanzamts.

Die Einspruchsfrist endet im darauffolgenden Monat mit Ablauf des Tages, der seiner Zahl dem Tag der Bekanntgabe entspricht. Die Einspruchsfrist beträgt nicht, wie im Volksmund immer behauptet vier Wochen. Denn bekanntlich hat nicht jeder Monat exakt vier Wochen. Es liegt aber an Ihnen, ob diese Frist ganz ausgeschöpft wird oder nicht. Gehen Sie lieber auf Nummer sicher. Nummer sicher heißt, den Einspruch spätestens am gleichen Tag im Folgemonat in den Finanzamtsbriefkasten zu werfen. Nicht vergessen, auch der Postlauf Ihres Briefes muß berücksichtigt werden. Denn Sie können nicht später sagen, die Post verspricht doch die Auslieferung des Briefes am nächsten Werktag. Dieser Ausspruch der Deutschen Post AG hilft Ihnen wenig, wenn das Finanzamt Ihren Einspruch wegen verspäteter Abgabe zurückweist.

Sie meinen, das wäre aber alles kompliziert? Dann müssen wir Ihnen recht geben. Aber es kommt noch schlimmer.

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