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Spenden und Beiträge

Nur bis zu den Höchstgrenzen ist eine Spende fast geschenkt
Beim Thema Steuern können Sie ein Heft in die Hand nehmen
Organisation ist alles: Vereinsspenden
Die Reichen geben den Armen und nehmen vom Finanzamt
Sich freizukaufen ist keine freiwillige Spende
Selbständige haben fiskalisch eine besonders soziale Ader
Bei Spenden lieber kleckern als klotzen
Normalerweise stellt sich für den Fiskus die Trainerfrage nicht
Die Quittung Ihres Tuns ist die Spendenquittung
Nicht jeder Spende spendet das Finanzamt Beachtung
Ein gutes Geschäft ist nicht immer auch ein gutes Werk
Bei halbem Engagement die volle Aufwandsentschädigung
Mildtätige Nebentätigkeiten werden milde besteuertSelbstlos ausbilden und Steuern sparen
Katastrophen sind absetzbar
Eine Partei darf Sie höchstens 20.000 EUR kosten
Ihr unvergleichliches Engagement sollte vergleichbar sein
Wenn Sie spenden, raubt man Ihnen auch etwas: Zeit
Es muß Sie nicht interessieren, wo Ihre Mark bleibt
Spenden
über den Höchstbetrag hinaus wird nur noch abgesetzt
Eheleute können bei Parteispenden eine Koalition eingehen
Für den doppelten Betrag getrennt veranlagen
Mildtätige Nebentätigkeiten werden milde besteuert
Ist Ihre abgetragene Kleidung noch Prêt-à-porter?
Warum nicht einmal die Jugend fördern statt nur die Altparteien?
Spenden sollen Not lindern, aber auch Steuern sparen
Eine Milde Gabe ist vor allem eins: steuermildernd
Spenden - Nicht jeder Zweck heiligt die Mittel

Nur bis zu den Höchstgrenzen ist eine Spende fast geschenkt

Mit Spenden tun Sie auf jeden Fall ein gutes Werk. Manchmal ist es aber auch des Guten zuviel. Denn es gibt bestimmte Höchstgrenzen, bis zu denen Sie bei Ihrer Spendentätigkeit überhaupt nur steuerbegünstigt sind. Während Sie für kirchliche, religiöse und gemeinnützige Zwecke lediglich bis zu 5 % des Gesamtbetrages Ihrer Einkünfte abziehen dürfen, werden bei mildtätigen, wissenschaftlichen und kulturellen Zwecken bis zu 10 % anerkannt. Ideal wäre also ein Kloster mit eigener Fußballabteilung. Als Ausweis dient die Quittung des Spendenempfängers. Und die Spenden sollten Sie dann unbedingt in der Zeile 81 des Vordrucks Ihrer Steuererklärung eintragen. Nur dann wird das Programm des Finanzamtes automatisch den höheren Höchstbetrag beachten.

Beim Thema Steuern können Sie ein Heft in die Hand nehmen

Wenn Sie im Dickicht der gemeinnützigen, mildtätigen, kirchlichen oder selbstsüchtigen Zwecke komplett den überblick verloren haben, empfehlen wir das Heft "Vereine und Steuern", das Sie in allen Finanzämtern des Landes Nordrhein-Westfalen kostenlos erhalten können. Hier ist auf über 100 Seiten alles Wissenswerte über Spenden, begünstigte Nebentätigkeiten, Steuervergünstigungen für Vereine oder das Gemeinnützigkeitsrecht zu finden. Für Steuersparer also eine anregende Bettlektüre.

Organisation ist alles: Vereinsspenden

Auch wenn Sie so unsportlich sind, daß Sie die Beckerrolle für diese kleinen gelben Dinger aus Biskuit halten, können Sie am Sport verdienen. Und das nicht nur als Funktionär, sondern als Otto Normalverbraucher. Denn auch Spenden zur Sport- oder Kulturförderung sind steuerbegünstigt. Aber nur dann, wenn sie nicht direkt an die Vereine, sondern als Durchlaufspende an eine öffentliche Dienststelle gerichtet werden. Sie müssen also, wenn Sie Ihren Tennisclub unterstützen wollten, die überweisung an das Sportamt richten. Das Sportamt leitet die Spende dann weiter an den Tennisclub. Die Spendenbescheinigung werden Sie dann vom Sportamt erhalten.

Die Reichen geben den Armen und nehmen vom Finanzamt

Der Spendenabzug ist auf 5 bzw. 10 % des Gesamtbetrages begrenzt. Das heißt, je mehr Sie verdienen, desto mehr können Sie an Bedürftige abgeben. Nicht aus purem Altruismus, sondern schon, um Steuern zu sparen. Sie können also ruhig Ihr Geld für wohltätige Zwecke verprassen. Oder noch besser: das Geld Ihres Ehepartners. Denn bei der Bestimmung der Höchstgrenzen werden Spenden und Einkommen der Ehegatten zusammengerechnet. Es ist also egal, wer die Brötchen verdient und wer Sie dann zur Armenspeisung weiterreicht.

Sich freizukaufen ist keine freiwillige Spende

Mildtätigkeit ist eine Tugend. Sie kann nicht erzwungen werden. Genausowenig, wie der Spendenabzug. Er wird von vornherein bei Zahlungen verwehrt, die nicht aus freien Stücken, sondern zwangsweise erfolgten. Etwa wenn die Zahlung einer Summe an gemeinnützige Organisationen Auflage für die Einstellung eines Strafverfahrens war. Grundsätzlich ist die Freiwilligkeit hier aber sehr umfassend definiert. Auch wenn Sie sich freiwillig zu bestimmten Spenden wie Mitgliedsbeiträgen, "Pflichtparteispenden" bei Mandatsträgern o. ä. verpflichtet haben, steht das einer Rückerstattung nicht im Weg. Nur wenn Sie Ihre Seele dem Teufel verkauft haben, wird auch das Finanzamt Ihre Haut nicht retten.

Selbständige haben fiskalisch eine besonders soziale Ader

über den Höchstbetrag von fünf bzw. zehn % des Gesamteinkommens hinaus spendet nur, wer großzügig oder selbständig ist. Selbständige haben die Wahl, die Höchstgrenze vom Gesamtbetrag der Einkünfte zu berechnen oder zwei Tausendstel der Umsätze Ihres Betriebes und der Löhne und Gehälter Ihrer Angestellten als Grenze heranzuziehen. Gerechnet wird dabei allerdings nicht nur der steuerpflichtige, sondern auch der steuerfreie und der nichtsteuerbare Auslandsumsatz.

Bei Spenden lieber kleckern als klotzen

Wenn Ihre Spenden den Betrag von 100 EUR nicht überschreiten, genügt der Zahlungsbeleg der Post oder eines Kreditinstituts. Am besten verwenden Sie hierzu die in Fülle bei den Banken ausliegenden Einzahlungsbelege, auf denen die Empfänger bereits aufgedruckt sind und der Verwendungszweck der Spende deutlich belegt ist.

Normalerweise stellt sich für den Fiskus die Trainerfrage nicht

Wenn Sie ehrenamtlich als übungsleiter die Mannschaft Ihres Sportvereines trainieren, möchten Sie, daß man Ihnen Ihr Engagement dankt. Mit Einsatz und Anerkennung. Das ist aber auch alles, was Sie erhalten werden, denn Ihre Zeit und Ihre Arbeitskraft werden Sie nicht als Spende deklarieren können. Da ist es, selbst wenn Sie immer den direkten Weg zum Tor predigen, schon günstiger, einen Umweg zu wählen. Lassen Sie sich doch einfach für Ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung bezahlen. Diese ist bei nebenberuflichem Engagement bis zu 1.848 EUR im Jahr steuerfrei. Wenn Sie dann aber, da Sie kein Geld vom Verein annehmen möchten, den Betrag als Spende in gleicher Höhe als Durchlaufspende über das Sportamt an Ihren Club überweisen, erhalten Sie eine Spendenquittung. Und schon können Sie den Betrag als Sonderausgabe berücksichtigen lassen.

Die Quittung Ihres Tuns ist die Spendenquittung

Um Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen dem Finanzamt nachzuweisen, genügt die Vorlage von Einzahlungsbelegen oder Beitragsquittungen, die Ihnen jede seriöse Organisation gerne erstellt.

Nicht jeder Spende spendet das Finanzamt Beachtung

Wer regelmäßig karitativ spendet, hat sich nichts vorzuwerfen. Muß sich aber dennoch vielleicht vom Finanzamt Vorhaltungen machen lassen. Denn die sogenannte Nichtbeanstandungsgrenze von 100 EUR, bis zu der Spenden jedweder Art auch ohne die Vorlage von Spendenquittungen Beachtung finden, ist leider von der Gunst des Finanzbeamten abhängig. Die kann man sich zwar nicht kaufen, aber erwerben. Indem man eine ungefähre Einzelaufstellung der Beträge als Anlage beifügt. Und dann das Beste hofft.

Ein gutes Geschäft ist nicht immer auch ein gutes Werk

Mit guten Taten läßt sich also gutes Geld verdienen. Voraussetzung dafür, daß eine Spende aber auch anerkannt wird, ist die Spendenbescheinigung. Sie sollte nicht nur den Dank des Empfängers für Ihre Großzügigkeit, sondern auch so manche Angabe enthalten. Entscheidend für die Anerkennung ist, daß ausgewiesen ist, durch welchen Steuerbescheid die jeweilige Organisation als gemeinnützig anerkannt wurde. Hierbei sollten Sie auf das angegebene Datum achten. Liegt die Bestätigung der Gemeinnützigkeit mehr als fünf Jahre zurück, wird die Spendenquittung vom Finanzamt nicht akzeptiert. Gemeinnützigkeit ist also kein Zustand und wird dauernd überprüft. Denn wer weiß, vielleicht ist ja im Laufe der Jahre aus der friedlichen Religionsgemeinschaft eine totalitäre Organisation geworden.

Bei halbem Engagement die volle Aufwandsentschädigung

Selbst wenn Sie nur einen Sommer lang Ihren Fußballverein als übungsleiter von akuter Abstiegsgefahr befreit haben, können Sie trotzdem den Höchstbetrag der Aufwandsentschädigung von 1.848 EUR beim Lohnsteuerabzug voll berücksichtigen lassen. Es ist dem Finanzamt nämlich egal, ob das Dienstverhältnis bis zum Ende des Kalenderjahres bestanden hat oder nicht. Wichtig ist nur, daß Sie die Steuerbefreiung nicht mehrfach beanspruchen. Daher wird Ihr Arbeitgeber von Ihnen verlangen, ihm dies schriftlich zu bestätigen.

Mildtätige Nebentätigkeiten werden milde besteuertSelbstlos ausbilden und Steuern sparen

Selbstloses Engagement ist für das Finanzamt aber nicht nur mit dem Gesundheitswesen oder der Armenfürsorge verknüpft. Auch Ausbildungstätigkeiten für Körperschaften öffentlichen Rechts zählen als Förderung begünstigter Zwecke und können daher den übungsleiter-Freibetrag beanspruchen. Sie können also selbstlos an der Uni, bei der Feuerwehr oder bei Anwalts- und ärztekammern lehren und gleichzeitig ganz selbstsüchtig Steuern sparen.

Katastrophen sind absetzbar

Der Nachweis von Spenden, die Sie auf ein Sonderkonto, das die Finanzbehörden im Einvernehmen mit dem Bundesfinanzminister für einen Katastrophenfall eingerichtet haben, gestaltet sich sehr einfach. Es reicht der Zahlungsbeleg. Ihre Bank, Ihr Finanzamt oder Ihre Hauptnachrichten geben Ihnen gerne Auskunft, welche Zwecke und Konten es gibt.

Eine Partei darf Sie höchstens 20.000 EUR kosten

Denn Parteispenden werden ab einem Gesamtwert von 20.000 EUR pro Kalenderjahr nur dann als Sonderausgabe abzugsfähig, wenn sie auf Heller und Pfennig im Rechenschaftsbericht der jeweiligen Partei unter Angabe des Spenders verzeichnet sind. Darüber haben Sie im Zweifelsfall den Nachweis zu führen.

Ihr unvergleichliches Engagement sollte vergleichbar sein

Entscheidend für die Beanspruchung des "übungsleiter-Freibetrages" ist, daß Ihre Tätigkeit "vergleichbar" bleibt. Das heißt, sie muß in irgendeiner noch so oberflächlichen Weise der Tätigkeit eines übungsleiters, Ausbilders oder Erziehers gleichen. Sie sollten also auf irgendeine Art lehren oder prüfen. Selbst Fußballtrainer haben daher Anspruch auf den übungsleiter-Freibetrag. Auch wenn der Lothar heute nicht über rechts geht.

Wenn Sie spenden, raubt man Ihnen auch etwas: Zeit

Wer spendet, muß nicht nur großzügig sein. Vor allem braucht er Geduld. Denn Parteien und gemeinnützige Organisationen lassen sich oft einige Monate mit der Spendenbescheinigung Zeit. Wenn Ihre Geduld aber begrenzt ist, weil Sie aus Ihrer Steuererklärung eine saftige Rückerstattung erwarten, müssen Sie sich gar nicht weiter gedulden. Geben Sie einfach die Steuererklärung zunächst ohne Spendenquittung ab. Wenn dann das Finanzamt hastig einen Steuerbescheid ohne den Spendenabzug erläßt, reichen Sie die Spendenbescheinigung einfach im Rahmen des Einspruchverfahrens nach.

Es muß Sie nicht interessieren, wo Ihre Mark bleibt

Der Zweck heiligt die Mittel. Ob im Fall Ihrer Spende an eine Partei oder gemeinnützige Organisation die Mittel auch wirklich dem Zweck dienen, ist für den Spendenabzug aber unerheblich. Wenn Sie eine ordnungsgemäße Spendenquittung vorzuweisen haben, ist gegenüber dem Finanzamt Ihre Belegpflicht erfüllt. Selbst wenn die von Ihnen bedachte Organisation mit dem Geld nicht der Sache dient, sondern Funktionäre versorgt oder es rituell verbrennt. Niemand kann Ihnen die Steuererstattung streitig machen. Es sei denn, Sie haben bewußt oder unbewußt an der Bescheinigung herummanipuliert.

Spenden

Bisher gab es in der Finanzverwaltung eine Nichtbeanstandungsgrenze von 100 EUR. Bis zu dieser Höhe wurde in der Regel auf die Vorlage von Spendenquittungen verzichtet. Diese Nichtbeanstandungsgrenze wird grundsätzlich nicht mehr beachtet. Es sind Spenden in jeder Höhe nachzuweisen.

Sie sollten ggf. als Anlage eine Einzelaufstellung nach folgendem Muster anfertigen:

Brot für die Welt 25 EUR

Adveniat 25 EUR

DLRG 15 EUR

Helft Jugoslawien 35 EUR

Summe: 100 EUR

Legen Sie Ihre Spendenquittungen der Steuererklärung bei.

über den Höchstbetrag hinaus wird nur noch abgesetzt

Jenseits des Höchstbetrages von 825 bzw. 1.650 EUR werden weder Sie noch Ihre Partei besondere Zuwächse verzeichnen. Denn seit 1994 ist der Abzug der Spenden der Höhe nach begrenzt. Das heißt, alles, was diese Grenze übersteigt, kann nicht mehr direkt abgezogen, sondern nur noch als Parteispende abgesetzt werden. Nur noch 1.650 EUR als Lediger und 3.300 EUR, wenn Sie verheiratet sind, können Sie auf diese Weise noch neben dem Steuerabzug pro Jahr veranschlagen. Und das unabhängig vom Einkommen.

Eheleute können bei Parteispenden eine Koalition eingehen

Auch wenn Sie und Ihr Ehegatte sich nicht auf eine politische Richtung einigen können, können Sie doch gemeinsam steuerlich von Parteispenden profitieren. Bis zu einer Höchstgrenze darf jeder Steuerzahler 50 Prozent seiner Spenden direkt von der Steuerschuld abziehen. Verheiratete genießen aber das Privileg, daß bei Ihnen die Grenze mit 1.650 EUR doppelt so hoch bemessen wurde wie bei Ledigen, die nur 825 EUR beanspruchen dürfen. Und dieser Betrag gilt jeweils gesondert für Mitgliedsbeiträge und Spenden an die politischen Parteien auf der einen Seite und an unabhängige Wählervereinigungen auf der anderen. Politisches Engagement rentiert sich also auch unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde. Glück für die FDP.

Für den doppelten Betrag getrennt veranlagen

Denn dann führen Sie und Ihr Ehegatte ein Doppelleben. Sie werden für die Berechnung der Grenze getrennt geführt. Genauso werden private Spenden und Zuwendungen, die Sie in einer Funktion als Mitinhaber einer Gesellschaft oder eines Unternehmens leisten, getrennt gerechnet. Das heißt, Sie können unter Umständen jeweils bis zu 20.000 EUR absetzen, und Ihre Partei ist um 40.000 EUR reicher. Und dafür bekommt man eine Menge Plakatkleber.

Mildtätige Nebentätigkeiten werden milde besteuert

Wenn Sie sich nebenberuflich dazu berufen fühlen, den Armen und Bedürftigen zu helfen, findet das auch der Fiskus höchst lobenswert. Er gewährt Ihnen daher von der Vergütung, die sie erhalten, 1.848 EUR Aufwandsentschädigung steuerfrei als sogenannten übungsleiter-Freibetrag. Entscheidend ist, ob die Organisation, für die Sie arbeiten, allgemein als gemeinnützig oder karitativ anerkannt ist. Erfahrungsgemäß erhalten daher zum Beispiel ehrenamtliche Helfer der Bahnhofsmission leichter Vergünstigungen als Fremdenlegionäre.

Ist Ihre abgetragene Kleidung noch Prêt-à-porter?

Bei Sachen, die Sie zur Altkleidersammlung gegeben haben, wird das Finanzamt versuchen, Sie ganz glatt abzubügeln. Zwar ist auch Ihre gebrauchte Kleidung grundsätzlich als Sachspende zu berücksichtigen. Das Finanzamt vermutet aber, daß Sie nur die abgetragensten Plünnen weggegeben haben, die keinerlei Marktwert mehr besaßen. Aber das ist kein Grund, die Motten zu kriegen, denn Sie können sich wehren. Allerdings werden Sie dazu einiges benötigen. Zunächst einmal die Kassenbelege, die den Zeitpunkt des Kaufes und den Preis des Kleidungsstückes belegen. Dann aber auch noch eine Quittung des Spendenempfängers, aus der der Zeitpunkt der Spende und der Zustand, in dem die Garderobe übereignet wurde, hervorgeht. Eine ganze Menge Aufwand also, der sich bei einem einmal getragenen Hochzeitskleid natürlich eher lohnt als bei 13 Jahre alter Feinrippunterwäsche.

Warum nicht einmal die Jugend fördern statt nur die Altparteien?

Spenden sollten immer einem guten Zweck zugute kommen. Und welcher Zweck ist da geeigneter als die Bildung Ihrer Kinder? Wenn Sie also neben dem Schulgeld noch weitere freiwillige Zahlungen an eine gemeinnützige Ersatz- oder Ergänzungsschule oder deren Förderverein leisten, geben Sie der Gesellschaft etwas, für das Sie auch etwas erhalten: Steuererleichterungen. Denn das Geld, das Sie auf diese Weise in die Zukunft Ihrer Kinder investieren, können Sie zusätzlich zum eigentlichen Schulgeld in der Rubrik Sonderausgaben bei den Spenden eintragen. Und das nicht nur mit bis zu 30 %, sondern, bis zu bestimmten Höchstbeträgen, die Sie bitte dem Kapitel über Spenden entnehmen, in voller Höhe.

Spenden sollen Not lindern, aber auch Steuern sparen

Nach Katastrophen im Ausland, nach Unwetter, überschwemmungen, Vulkanausbrüchen oder Länderspielniederlagen wird meist ganz unbürokratische Hilfe versprochen. Wenn Sie sich an dieser Hilfe beteiligen wollen, sollten Sie dennoch einige Formalia bedenken. Zumindest, wenn Ihnen nicht nur Gott, sondern auch das Finanzamt Ihr Engagement entgelten soll. Spenden direkt an eine ausländische Organisation sind generell nicht abzugsfähig. Spendenabzug ist daher nur über das Inland zu erlangen. Entweder überweisen Sie also das Geld an eine inländische gemeinnützige Organisation, oder Sie richten es als eine Durchlaufspende an das zuständige Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In beiden Fällen wird Ihre Spende dann an ausländische Adressaten weitergereicht. Allerdings sollten Sie auf der überweisung den Zweck der Spende genau angeben.

Spenden sollen Not lindern, aber auch Steuern sparen

Nach Katastrophen im Ausland, nach Unwetter, überschwemmungen, Vulkanausbrüchen oder Länderspielniederlagen wird meist ganz unbürokratische Hilfe versprochen. Wenn Sie sich an dieser Hilfe beteiligen wollen, sollten Sie dennoch einige Formalia bedenken. Zumindest, wenn Ihnen nicht nur Gott, sondern auch das Finanzamt Ihr Engagement entgelten soll. Spenden direkt an eine ausländische Organisation sind generell nicht abzugsfähig. Spendenabzug ist daher nur über das Inland zu erlangen. Entweder überweisen Sie also das Geld an eine inländische gemeinnützige Organisation, oder Sie richten es als eine Durchlaufspende an das zuständige Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In beiden Fällen wird Ihre Spende dann an ausländische Adressaten weitergereicht. Allerdings sollten Sie auf der überweisung den Zweck der Spende genau angeben.

Eine Milde Gabe ist vor allem eins: steuermildernd

Nicht nur Geld, sondern auch Sachleistungen können Sie als Spenden von der Steuer absetzen. Der als Sonderausgabe anzusetzende Wert ist dann der sogenannte gemeine Wert der Sache zum Zeitpunkt der Spende. Der Preis also, den das überlassene Gut bei einem Verkauf noch erzielt hätte. Abgetragenes kann also sowohl dem Spender wie dem Empfänger noch Freude machen. Wenn Sie zum Beispiel Ihren alten PC einer Schule vermacht haben, sollten Sie sich also unbedingt den Vorgang quittieren lassen. Wenn Sie dagegen überfällige Arzneien in Drittweltländer exportieren, nicht. Denn schließlich wird Mildtätigkeit belohnt und nicht Habgier.

Spenden - Nicht jeder Zweck heiligt die Mittel

Vom Teckelzüchterverein zur Regierungspartei, von der Krebsforschung bis zum Umweltschutz: viele karitative, religiöse, wissenschaftliche und politische Einrichtungen buhlen um die Gunst des Spenders. Doch nicht jede Spende ist steuerlich absetzbar. Ist der Empfänger ein hiesiger Verein, eine öffentliche Dienststelle oder ein fernseherfahrener Wohlfahrtsverband, ist das Finanzamt relativ leicht von der Gemeinnützigkeit Ihres Tuns überzeugt. In allen anderen Fällen wird die Verwendung der Spende zu prüfen sein. Das gilt insbesondere dann, wenn der Verwendungszweck im Ausland verwirklicht wird. Ein Engagement für die Durchsetzung des tasmanischen Reinheitsgebotes dürfte es also z.B. schwer haben, vom Fiskus anerkannt zu werden.

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