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Einnahmen aus Kapitalvermögen

Ein zusätzliches Formular spart zwar keine Zeit, aber Geld
Einkünfte aus Kapitalvermögen
Haben Sie Ihre Einkommensteuer bereits angezahlt?

Ein zusätzliches Formular spart zwar keine Zeit, aber Geld

Grundsätzlich sollte man sich und dem Finanzamt alle überflüssigen Angaben ersparen. Jedes nicht unbedingt auszufüllende Formular kostet nämlich Zeit. Leider kostet es, wenn Sie ausnahmslos nach dieser Regel verfahren, manchmal auch Geld, denn die Ausnahme bestätigt die Regel. Die Ausnahme ist in diesem Fall die Anlage KSO. Denn diese ist eigentlich nur abzugeben, wenn Zinseinkünfte von mehr als 1.421 EUR bzw. 2.842 bei Ledigen bzw. Verheirateten per Anno vorliegen. Wir raten aber dringend dazu, sich auch bei niedrigeren Dividenden die Mühe zu machen. Denn der Solidaritätszuschlag bemißt sich nach der Einkommensteuer. Diese Bemessungsgrundlage wird aber nach § 3 Abs. 1 des Solidaritätszuschlagsgesetzes um die anzurechnende oder vergütete Körperschaftssteuer gemindert. Da Dividendenzahlungen in der Regel mit dieser Steuer verbunden sind, rentiert sich also die Angabe der Zinseinkünfte in jedem Fall. Wer sich also bei der Anlage KSO Arbeit spart, spart zwar Geld. Aber nicht sich, sondern dem Staat.

Einkünfte aus Kapitalvermögen

ärgern Sie sich darüber, daß Sie die Anlage KSO nur deshalb ausfüllen müssen, weil die Bank oder Sparkasse von Ihren Zinsen die 30%-ige Zinsabschlagsteuer einbehalten hat? Damit Sie sich im nächsten Jahr nicht ärgern müssen, sollten Sie bei Ihrem Bankinstitut einen Freistellungsauftrag stellen. Damit bleiben Ihre Zinseinkünfte während des Jahres bis zu einer Höhe von 1.370 EUR (2.740 EUR bei Ehepaaren) vor dem Fiskus verschont.

Wenn Ihnen Körperschaftsteuer oder Kapitalertragsteuer einbehalten worden ist, tragen Sie dies hier ein und vergessen Sie nicht, die Bescheinigungen (im Original) über die einbehaltenen Steuern Ihrer Steuererklärung beizufügen, da sonst die Berücksichtigung dieser gezahlten Steuern nicht möglich ist. Sie müssen wissen:

Die gezahlten Steuern werden nämlich von Ihrer zu zahlenden Einkommensteuer abgezogen; schneller läßt sich die Einkommensteuer nicht vermindern!

Haben Sie Ihre Einkommensteuer bereits angezahlt?

Wer Körperschafts- oder Kapitalertragsteuer bezahlt hat, zahlt nicht unbedingt drauf. Denn beide werden wie eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer behandelt. Das heißt, die verbleibende Steuerlast vermindert sich. Dazu müssen Sie die geleisteten Zahlungen lediglich in die Spalten 5 oder 6 der Zeilen 4 bis 24 der ersten Seite der Anlage KSO eintragen und entsprechende Bescheinigungen beilegen.

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